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[25548 Kellinghusen, Brauerstr. 62-64]
Montag, 04 Mai 2026 09:29

Die wilde Nordsee

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Am  8. Mai führt uns Filmemacher Mark Verkerk in eine Region, die von starken Gegensätzen geprägt ist: tosende Stürme, unberechenbare Strömungen und zugleich eine erstaunliche Artenvielfalt. DIE WILDE NORDSEE ist ein Dokumentarfilm mit wundervollen Bildern und dank unserer Nähe zur Nordsee besonders sehenswert. 

Montag, 20 April 2026 17:05

Father Mother Sister Brother

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Am 24. April zeigen wir den neuen Jim Jarmusch Film FATHER MOTHER SISTER BROTHER. Wir sind sehr gespannt, was uns Jarmusch dieses Mal bieten wird. Tom Waits gehört zur Starbesetzung. Der Film wurde bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Montag, 06 April 2026 09:34

Sentimental Value

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Am 10. April zeigen wir den Film SENTIMENTAL VALUE von Regisseur Joachim Trier. Ein filmisches Meisterwerk voller Gefühl und Verstand, ein Familiendrama über die komplizierte Beziehung eines Regisseurs zu seinen beiden Töchtern. Er wurde vom Europäischen Filmpreis als bester europäicher Film ausgezeichnet, Trier als bester Regisseur und Renate Reinsve und Stellan Skarsgård als beste Schauspieler*innen. Bei der diesjährigen Oscar Verleihung ist der Film mit neun Nomminierungen im Rennen.  

Dienstag, 24 März 2026 08:56

Kleine Dinge wie diese

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Ende März zeigen wir den Film KLEINE DINGE WIE DIESE von Tim Mielants, der sich mit einer düsteren Geschichte Irlands befasst, als die katholische Kirche von Mitte des 19. bis Mitte des Ende des 20. Jahrhunderts unverheiratete schwangere Frauen von der Gesellschaft isolierte. Der stark gespielte Kritiker- und Publikumsliebling basiert auf dem Bestseller von Claire Keegan und wurde in düsteren Bildern von Tim Mielants einfühlsam inszeniert und erhielt zahlreiche Preise.

Montag, 09 Februar 2026 11:52

Amrum

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Mitte März tauchen wir mit dem Film AMRUM in eine schleswig-holsteinische Geschichte ein. Darin erzählt Fatih Akin Kindheitserlebnisse von Hark Bohm, der am Drehbuch mitgearbeitet hat. "Eine persönliche und poetische Heimatgeschichte, deren Bilder die Weite der Nordseeinsel ebenso einfangen wie das Innenleben ihrer Charaktere." Mit diesen Worten beschrieb das Hamburger Filmfestival diesen besonderen Film.

Sonntag, 08 Februar 2026 12:11

We all bleed red

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In unserem zweiten Film im Februar führt uns Regisseurin Josephine Links in eine eher unbekannte Welt inmitten der USA. Dort lebt Martin Schoeller, ein deutscher Star-Fotograf, der vor Jahrzehnten in die USA ging und dort US-Präsidenten, Hollywoodstars und Sportikonen portraitiert. Die Bekannten dieser Welt. Doch in seinen privaten Fotoreihen konzentriert sich Schoeller auf jene Teile der US-Gesellschaft, die nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen. Dafür kreiert er mit einem mobilen Foto-Setup einen intimen Raum, in dem ihm Menschen von ihren Lebensrealitäten erzählen. Der Fotograf wird zum vorurteilsfreien Zuhörer – und für die Zeit des Porträts zum engen Vertrauten. Ein wunderbar einfühlsam erzähltes Portrait. Und wir freuen uns, dass wir an diesem Abend auch Josephine Links bei uns begrüßen dürfen.

Freitag, 28 November 2025 15:08

Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse

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Wir starten mit einem herzerwärmenden Film ins Jahr 2026: DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE. Es ist der letzte Film von Wolfgang Becker, der mit GOOD BYE, LENIN! Kinogeschichte geschrieben hat und kurz nach Ende der Dreharbeiten verstorben ist. Mitte Dezember startete der Film seine Reise durch die Kinos, begleitet von durchweg guten Kritiken und den Empfehlungen unter Freunden und Freundinnen: "den Film musst du dir unbedingt anschauen". Das ist am 13. Februar bei uns in der Klappstuhlkultur in Kellinghusen möglich. Wir freuen uns auf den ersten gemeinsamen Filmabend 2026 mit Euch!! 

Montag, 17 November 2025 20:24

JETZT.WOHIN.

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Am Sonntag den 7. Dezember laden wir euch zu einer Matinee Veranstaltung ein. Die Premiere des Films "JETZT.WOHIN - Meine Reise mit Robert Habeck" wird als bundesweiter Film Event zelebriert, und wir sind dabei. Punkt 12 Uhr geht der Film in allen teilnehmenden Kinos an den Start. Direkt im Anschluß wird dann ein Gespräch mit Robert Habeck, dem Regisseur Lars Jessen, moderiert von Cordula Stratmann live übertragen. Wir freuen uns darauf diese Premiere mit euch zu teilen.

Mittwoch, 05 November 2025 19:07

Gegen Frauenhass

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Im November unterstützen wir von der Klappstuhlkultur zwei Veranstaltungen, die von anderen Gruppen/Organisationen durchgeführt werden. Die zweite findet am Donnerstag, den 13. November in der Halle der Klappstuhlkultur in Kellinghusen statt: Die Lesung GEGEN FRAUENHASS mit der Berliner Autorin und Rechtsanwältin Christina Clemm. Dazu laden ein: Die Gleichstellungsbeauftragte des Amts Kellinghusen und das MoLiCa – das Mobile Literatur Cafe - unterstützt von der Klappstuhlkultur.

Datum: 13. November 2025 - 19.00 Uhr   Ort: Klappstuhlkultur Kellinghusen  - Brauerstr. 62-64         Eintritt: umsonst

Christina Clemm vertritt als Fachanwältin für Familien- und Strafrecht seit mehr als 25 Jahren Menschen, die von geschlechtsspezifischer, sexualisierter, rassistischer, lgbtiq-feindlicher und rechtsextrem motivierter Gewalt betroffen sind.

Sie war Mitglied der Expertenkommission zur Reform des Sexualstrafrechts des BMJV, und mehrfach geladen als Sachverständige in öffentlichen Anhörungen im Bundestag, so im März 2021 zum Antrag „Femizide in Deutschland untersuchen, benennen und verhindern“.

Mit ihren Büchern „AktenEinsicht. Geschichten von Frauen und Gewalt“ und „Gegen Frauenhass“, setzte sie eine bundesweite Debatte in Gang über strukturelle Missstände innerhalb der Justiz- und Polizeistrukturen bei der Bearbeitung und Verhandlung von Gewalttaten gegen Frauen.

Zur Lesung:

Alle vier Minuten erlebt eine Frau Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner. Gewalt in den eigenen vier Wänden wird in der öffentlichen Debatte viel zu häufig verschwiegen und als privates Schicksal abgetan. Dabei ist sie Alltag in Deutschland: 2023 wurden in Deutschland 155 Frauen Opfer von Gewalttaten mit tödlichem Ausgang durch ihre Partner oder früheren Partner. 132.966 weibliche Opfer von Partnerschaftsgewalt und 47.749 weibliche Opfer von innerfamiliärer Gewalt wurden erfasst.“  Diese Zeilen sind auf der Website des Bundesinnenministeriums zu lesen (https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/schwerpunkte/DE/gewalt-gegen-frauen/gewalt-gegen-frauen-artikel.html) Und im November  2024 veröffentlichte das Bundeskriminalamt das „Bundeslagebild 2023 – Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ mit erschreckenden Statistiken zu unterschiedlich verübten Gewalttaten gegen Frauen. (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/StraftatenGegenFrauen/StraftatengegenFrauenBLB2023.html?nn=237578).

Die Vereinten Nationen haben den 25. November zum „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ ausgerufen, um weltweit auf die steigende Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren und Schutzmechanismen zu entwickeln.

 

Mittwoch, 05 November 2025 18:30

Die Möllner Briefe

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Im November unterstützen wir von der Klappstuhlkultur zwei Veranstaltungen, die von anderen Gruppen/Organisationen durchgeführt werden. Die erste findet am Sonntag, den 9. November im Bürgerhaus der Stadt Kellinghusen - am oberen Marktplatz - statt. Das BÜNDNIS FÜR TOLERANZ zeigt den Film DIE MÖLLNER BRIEFE in Anwesenheit des Hauptprotagonisten Ibrahim Arslan, mit dem im Anschluß ein Filmgespräch geführt werden wird. Finanziert wird dieser Filmnachmittag über den Kriminalpräventiven Rat der Stadt Kellinghusen. Die Klappstuhlkultur unterstützt diese Veranstaltung.  

Datum: 09. November 2025 - 16.00 Uhr   Ort: Bürgerhaus der Stadt Kellinghusen - Oberer Marktplatz         Eintritt: umsonst

Über den Film aus der Website des Verleihs:

Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen. (Berlinale)

Website mit Trailer: https://www.realfictionfilme.de/die-moellner-brief.html

Filmkritik:  https://www.epd-film.de/filmkritiken/die-moellner-briefe

https://www.perlentaucher.de/im-kino/filmkritik-zu-die-moellner-briefe-von-martina-priessner.html

 Fotos: realfictionfilme.de  und   Bündnis für Toleranz Kellinghusen

 

 

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